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Die GEMA rechnet in Deutschland jetzt festivalscharf ab: 3 Millionen, 21 Festivals und 779 Setlists bei der ersten Auszahlung

Die erste vierteljährliche GEMA-Abrechnung pro Festival bewegte rund 3 Millionen Euro auf 21 Festivals. Die Setlist entscheidet über das Geld, und wer zu spät kommt, zahlt 10 % mehr.

Por Redacción Futura Tickets

Redacción

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Seit dem Nutzungsjahr 2026 rechnet die GEMA vierteljährlich und festivalscharf ab, und zwar für Festivals, bei denen sie 10.000 Euro oder mehr eingenommen hat. Die erste Abrechnung am 1. Oktober 2026 bewegte rund 3 Millionen Euro und erfasste 21 Festivals, 779 Setlists und 10.303 Werknutzungen. Ein Veranstalter, der die Setlist außerhalb der Frist von 21 Werktagen einreicht, zahlt 10 % zusätzlich auf die Vergütung der Verwertungsgesellschaft.

Die GEMA hat ihre erste festivalscharfe Abrechnung vorgenommen: rund 3 Millionen Euro, 21 Festivals und 779 Setlists am 1. Oktober. Für den deutschen Veranstalter ist die Setlist jetzt das Dokument, von dem dieses Geld abhängt, und wer zu spät liefert, zahlt 10 % mehr.

Was ist passiert

Seit dem Nutzungsjahr 2026 rechnet die Verwertungsgesellschaft vierteljährlich mit ihren Mitgliedern ab, festivalscharf, in der sogenannten Kategorie UD, und zwar für Festivals, bei denen sie 10.000 Euro oder mehr eingenommen hat. Die Schwelle bemisst sich an den Einnahmen der GEMA, nicht am Umsatz des Festivals.

Die erste Abrechnung fand am 1. Oktober 2026 statt und bewegte rund 3 Millionen Euro: 21 Festivals, 779 Setlists und 10.303 Werknutzungen. Die Berechnung stützt sich auf Monitoring-Daten und Setlists, und die GEMA erhält Line-ups, Headliner und Setlists direkt von den Veranstaltern. Sie präsentiert das Verfahren als transparenter, mit detaillierteren Abrechnungen, und als gerechter, weil es mögliche Headliner bei der Rechtezuweisung berücksichtigt.

Auf ihrer Seite für Veranstalter nennt die GEMA die Gegenleistung: das Festival vorab anmelden und Ticketeinnahmen, Besucherzahlen und Setlists liefern. Bei Festivals mit Live-Musik wird die Setlist innerhalb von 21 Werktagen ab dem Tag vor Festivalbeginn verlangt. Kommt sie nicht rechtzeitig an, berechnet die Verwertungsgesellschaft 10 % zusätzlich auf ihre Vergütung.

Laut Gemazahler.de wurde das Verfahren von einer Arbeitsgruppe aus BDKV und GEMA entwickelt und gilt seit Oktober 2026 für Veranstalter, die mehr als 10.000 Euro netto für ihre Veranstaltung an die GEMA zahlen. Es sind drei Schritte: Voranmeldung vier Wochen vorher mit der Anzahl der Live-Auftritte; spätestens zwei Tage vor der Veranstaltung eine Excel-Vorlage mit allen Bühnen, Zeitplänen und markierten Headlinern; und ein Abschlussbericht innerhalb von 21 Werktagen mit Netto-Ticketeinnahmen, Besucherzahl, bei Änderungen aktualisiertem Line-up und den Setlists jedes einzelnen Auftritts getrennt. Die GEMA hat dafür das Postfach festival@gema.de eingerichtet.

Warum das wichtig ist

Die Setlist ist kein Papierkram mehr, sondern das Dokument, von dem das Geld abhängt. Jedes Festival erzeugt seine eigene vierteljährliche Abrechnung, und die Tabelle mit Bühnen, Zeitplänen und Headlinern füllt der Veranstalter aus.

Auch der Preis für Verspätung ändert sich: Der Zuschlag von 10 % bestraft keine ausbleibende Zahlung, er greift, weil eine Datei nicht angekommen ist. Und die Uhr beginnt am Tag vor Festivalbeginn, nicht wenn das Festival endet.

Die erste Abrechnung zeigt, wie klein das erfasste Universum bisher ist: 21 Festivals. Deutschland feilt schon länger an der Verteilung des Live-Geldes, vom Euro pro Ticket für Clubs über die Margen von CTS Eventim bis zum eigenen Ticketing von DEAG.

Was jetzt zu tun ist

  • Prüfen, ob die GEMA 10.000 Euro oder mehr für das Festival einnimmt: Das ist die Schwelle sowohl für die vierteljährliche Abrechnung als auch, laut Gemazahler.de, für das Meldeverfahren.
  • Anmeldung und Voranmeldung in den Produktionskalender eintragen: vier Wochen vorher, mit der Anzahl der Live-Auftritte.
  • Die Setlist von jedem Künstler vertraglich einfordern, nicht als nachträglichen Gefallen: Die Frist beträgt 21 Werktage und beginnt vor dem Festival.
  • Festhalten, wer die Headliner markiert hat, und das Line-up bei Änderungen aktualisieren.

Quellen

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Preguntas frecuentes

Welche Festivals fallen unter die vierteljährliche GEMA-Abrechnung?
Seit dem Nutzungsjahr 2026 alle Festivals, bei denen die GEMA 10.000 Euro oder mehr eingenommen hat, in der von ihr sogenannten Kategorie UD. Die Schwelle bemisst sich an den Einnahmen der GEMA, nicht am Umsatz des Festivals. Die erste Abrechnung erfolgte am 1. Oktober 2026, die nächste ist für den 1. Januar 2027 angesetzt.
Welche Frist gilt für die Einreichung der Setlist bei der GEMA?
Bei Festivals mit Live-Musik verlangt die GEMA die Setlist innerhalb von 21 Werktagen ab dem Tag vor Festivalbeginn. Kommt sie nicht rechtzeitig an, berechnet die GEMA 10 % zusätzlich auf ihre Vergütung. Der Zuschlag greift wegen fehlender Daten, nicht wegen einer ausbleibenden Zahlung.
Was muss der Veranstalter eines deutschen Festivals melden?
Die GEMA verlangt eine vorherige Anmeldung des Festivals sowie die Angabe von Ticketeinnahmen, Besucherzahlen und Setlists. Laut Gemazahler.de umfasst das seit Oktober 2026 geltende Verfahren für Veranstalter, die mehr als 10.000 Euro netto an die GEMA zahlen, drei Schritte: Voranmeldung vier Wochen vorher mit der Anzahl der Live-Auftritte, eine Excel-Vorlage mit Bühnen, Zeitplänen und markierten Headlinern spätestens zwei Tage vorher sowie ein Abschlussbericht innerhalb von 21 Werktagen mit Netto-Ticketeinnahmen, Besucherzahlen, aktualisiertem Line-up und Setlists je Auftritt. Die GEMA hat dafür das Postfach festival@gema.de eingerichtet.

Über den Autor

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Elaborado por la Redacción de Futura Tickets con asistencia de IA y revisión editorial humana. Responsable editorial: Alejandro García Cestero. Foto: Piotr Arnoldes vía Pexels.

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