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Berlin zahlt jährlich eine Million Euro aus öffentlichen Mitteln, damit die Clubs auf dem RAW-Gelände offen bleiben

Der Bezirk mietet das Grundstück vom Eigentümer und überlässt es den Clubs. Ein Rettungsmodell für die Nachtszene mit öffentlicher Rechnung und einer Frist von drei Jahren.

Por Redacción Futura Tickets

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Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, die Senatsverwaltung von Berlin und die Immobiliengruppe Kurth haben einen befristeten Mietvertrag für das RAW-Gelände über zwei Jahre mit Option auf ein drittes Jahr vereinbart. Der Bezirk zahlt dem Eigentümer in den ersten beiden Jahren eine Million Euro jährlich, bei einer Verlängerung würde der Senat die Kosten übernehmen. Vorerst gesichert sind Locations wie der Sommergarten und das Cassiopeia, erklärtes Ziel ist ein Rahmenvertrag, der die kulturelle Nutzung für 30 Jahre garantiert.

Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, die Senatsverwaltung von Berlin und die Immobiliengruppe Kurth haben eine Einigung erzielt, damit die Clubs auf dem RAW-Gelände nicht schließen müssen. Der Mechanismus ist ungewöhnlich: Der Bezirk mietet das Grundstück vom privaten Eigentümer für eine Million Euro im Jahr und erhält es so für die kulturelle Nutzung.

Der Vertrag läuft zwei Jahre, mit Option auf ein drittes, wie FAZEmag und der Tagesspiegel berichten. Der Bezirk zahlt die ersten beiden Jahre; bei einer Verlängerung geht die Rechnung an den Senat. Vorerst gesichert sind Locations wie der Sommergarten und das Cassiopeia.

Die drei Jahre sind nicht einfach nur Aufschub: In dieser Zeit soll der Bebauungsplan für das Areal erarbeitet werden. Erklärtes Ziel ist ein Rahmenvertrag, der die kulturelle Nutzung für 30 Jahre garantiert und gleichzeitig Neubauten ermöglicht. Der Eigentümer plant eine gemischte Nutzung aus Kultur, Büros und Wohnraum.

Das Interessante für jede Stadt mit Immobiliendruck auf ihre Nachtszene ist nicht die Rettung selbst, sondern ihre Form. Hier gibt es keinen Zuschuss an den Club und keine geschützte Lizenz: Eine Verwaltung schaltet sich in die Mietkette ein, zahlt dem Eigentümer den Marktpreis und nutzt diese drei Jahre, um die Planung zu ändern. Der Club bekommt kein Geld, er bekommt Zeit.

In Spanien gibt es kein vergleichbares öffentliches Verzeichnis von Clubs, die wegen städtebaulichem Druck schließen mussten, weshalb sich nicht messen lässt, ob das Problem dort größer oder kleiner ist. Dokumentiert ist dagegen der Betriebskostendruck: Jede Änderung bei Kapazitäts-, Sicherheits- oder Lizenzauflagen schlägt direkt auf die Marge der Location durch, wie sich deutlich zeigte bei der Lizenz des Fòrum, die Brunch Electronik bis 2028 hat und bei der Strafe von 320.000 Euro gegen das Reggaeton Beach Festival.

Das genaue Datum, an dem die Einigung geschlossen wurde, ist nicht veröffentlicht.

Quellen

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Preguntas frecuentes

Was wurde für das RAW-Gelände in Berlin vereinbart?
Ein befristeter Mietvertrag zwischen dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, der Senatsverwaltung von Berlin und der Immobiliengruppe Kurth, der Eigentümerin des Grundstücks. Er gilt für zwei Jahre mit Option auf ein drittes Jahr, in dieser Zeit soll ein Bebauungsplan für das Areal erarbeitet werden.
Wer zahlt die Miete für die Clubs auf dem RAW-Gelände?
Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg zahlt dem Eigentümer in den ersten beiden Jahren eine Million Euro jährlich. Wird der Vertrag auf das dritte Jahr verlängert, würde die Senatsverwaltung von Berlin die Kosten übernehmen. Es handelt sich um öffentliche Gelder, mit denen private Kulturräume offen gehalten werden sollen.
Welche Locations sind gesichert und für wie lange?
Die Vereinbarung nennt ausdrücklich den Sommergarten und das Cassiopeia und bezieht sich generell auf die Kulturräume, Clubs und Bars auf dem Gelände. Die Garantie ist vorläufig: zwei bis drei Jahre. Langfristiges Ziel ist ein Rahmenmietvertrag, der die kulturelle Nutzung für 30 Jahre sichert und zugleich Neubauten auf dem Grundstück ermöglicht.

Über den Autor

Redacción Futura Tickets

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Elaborado por la Redacción de Futura Tickets con asistencia de IA y revisión editorial humana. Responsable editorial: Alejandro García Cestero. Foto: QVEVRI TBILISI vía Pexels.

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